Raus aus der Falle

Mit ungefähr 12 Jahren hatte ich durchs Internet die erste Berührung mit Pornografie. Damals wusste ja noch niemand was es für Auswirkungen hat bei Kindern und Jugendlichen. Ich entwickelte ein Suchtverhalten. Wollte immer möglichst schnell am PC sein, um weitere pornographische Bilder anzuschauen.

Mein Zeitplan drehte sich bald nur noch um den Pornokonsum. Wenn ich traurig war oder sonst gerade nichts los hatte, schaute ich Pornos. Später in der Ausbildung habe ich lieber Pornos geschaut als zu lernen.  Daher schaffte ich es nur knapp und mit Wiederholungsschlaufen durch die Ausbildung zu kommen.

Ich habe gedacht, wenn ich verheiratet bin wird es sich ändern. Als es nicht so war habe ich gedacht, bei eigenen Kindern wird es aufhören. Doch es ging weiter so. Es kam so weit, dass ich depressive Zeiten hatte. Pornokonsum bestimmte mein Sein, im Privaten wie auch auf der Arbeit. Pornos waren immer allgegenwärtig.

Ich kam zum Schluss, dass ich mich entscheiden muss, entweder die Familie und echtes Leben haben oder weiter nur Pornos schauen. Deshalb habe ich mich nach wiederholtem Mal aufgerafft aus der Pornofalle heraus zu kommen. So kam es, dass ich mich bei Christian Jungo meldete. Seit dem 1. Juni 2018 habe ich keine Pornos mehr geschaut. Für mich persönlich ein grosses Wunder!

Ich hoffe und wünsche mir, dass meine zwei Söhne einmal keinen so leichten Zugang zu Pornos haben wie ich vor 20 Jahren.  Das Beste wäre, wenn es überhaupt nicht für Minderjährige zugänglich wäre. Ich hatte oft meine Frau und Freunde angelogen und gesagt, dass ich keine Pornos konsumiere. Das hat einen grossen Vertrauensbruch in meiner Ehe hervorgerufen.

Dank meinen Massnahmen: jede Woche mit drei Freunden zu telefonieren (Rechenschaft), Filter auf allen Geräten zu installieren und der Begleitung von ESCAPE habe ich es geschafft!

David